Der Winter kann manchmal wirken wie ein schlecht gelaunter Hausmeister. Türen zu, Himmel grau, viel Frost, wenig Fun. Aber irgendwo darunter glimmt schon die Glut, die nicht aufgegeben hat. Das ist dieser Übergang, den wir alle kennen: Man schaut aus dem Fenster, sieht noch Schneereste, aber im Inneren zuckt schon der erste Reflex nach der Grillzange.

Und genau daraus entsteht der neue Text für ZWEEnHALB. Ein kleiner Hymnus auf das, was nie endet: Grillzeit. Nicht als Saison, sondern als Haltung. Edelstahl statt Winterschlaf. Glut statt Kalenderlogik.

Phil erzählt in seinem Spoken Word von diesem Aufwachen des Sommers, einem Sommer, der nicht höflich fragt, sondern einfach macht. Der sich nicht bitten lässt, sondern den Schnee wegatmet und sagt: „So, Freunde, jetzt geht’s wieder los.“

Dabei schwingt immer auch die Handschrift von ZWEEnHALB mit. Diese Mischung aus Pragmatismus, Metall, Schweiß und Humor. Man hört zwischen den Zeilen das Klacken der Edelstahlteile, die auf einander treffen. Und das leichte Kopfnicken, wenn der Satz fällt:
„Alles andere ist nur Blech.“

Der Text wirkt wie ein Funkenflug. Ein kurzer Moment, in dem Winter und Sommer sich die Klinke in die Hand geben, und die Grillzeit einfach stehen bleibt. Weil sie immer da ist. Weil sie nicht endet. Weil sie auf ihre eigene Art zeitlos ist.

Man könnte fast sagen: Der Text riecht ein bisschen nach Glut, ein bisschen nach frischer Luft und sehr viel nach dieser leichten Trotzenergie, die man bekommt, wenn man weiß, dass man etwas aus Überzeugung macht.

Und dafür ist ZWEEnHALB wie gemacht.